Jena bleibt bunt

… auch wenn ich da jetzt nicht mehr wohne. Ab sofort schreibe ich neonfoto.de aus Karlsruhe, wo ich gerade wieder einen Neuanfang wage. Zum Abschied gibt es hier noch eine Bilderserie aus Jena, die ich im vergehenden Jahr gemacht habe um meine Gefühle zu dieser Stadt zum Ausdruck zu bringen. Es sind nicht nur die schönsten Orte der Stadt, sondern auch die, die mich am meisten zum Fotografieren inspiriert haben.

Im Blick: ein Pinguin und ein Affe mit Sonnenbrille als Grafitti in einer Unterführung.
Im Blick

Da ich nach gut 3,5 Jahren meine Doktorarbeit in Jena im September abgegeben habe und keine Lust mehr auf die prekären Beschäftigungsverhältnisse in der Wissenschaft hatte, habe ich mir in den letzten Monaten einen richtigen Job in der Wirtschaft gesucht. Seit Anfang Dezember bin ich nun Software-Entwickler für die Mikro-Simulation von Verkehr in Karlsruhe und bin schon ganz froh, wieder in einer größeren Stadt zu leben. Mittlerweile habe ich auch die Verteidigung der Arbeit erledigt und muss nur noch die Belegexemplare meines Werkes bei der Bibliothek einreichen, bis ich dann den Doktorgrad verliehen bekomme.

Spongebob-Grafitti in einer Unterführung mit einem Menschen, der um eine Ecke des Tunnels guckt.
Was kommt hinter Spongebob?

Hier in Karlsruhe gibt es sicherlich einige interessante Foto-Objekte zu entdecken, auch wenn mir im Moment noch etwas die Muße dazu fehlt. Direkt hier in der Nähe ist jedenfalls die größte Raffinerie Deuschlands, die abends immer sehr schön glitzert und blinkt. Auch der Rhein ist nicht weit weg und Verkehr gibt es hier deutlich mehr als in Jena, sodass ich sicher wieder interessante Leuchtspur-Aufnahmen (wie etwa die auf der Startseite) machen kann.

Eiskalter Abend
Eiskalter Abend

Im Gegensatz zur Umgebung von Jena ist hier die Landschaft ziemlich flach, sodass es wahrscheinlich nicht so viele öffentliche Treppen gibt. Fahrradfahren ist auf jeden Fall deutlich angenehmer. Andererseits gibt es wahrscheinlich auch keine so schönen Aussichtspunkte und anstrengenden Wanderpfade wie um Jena herum. Insgesamt fand ich die Tal-Lage aber immer eher einengend, auch weil die Sonne schon Stunden vor dem Untergang nicht mehr zu sehen ist…

Laserstrahl am Himmel am Ende einer Unterführung.
Am Himmel

So gesehen kann es im nächsten Jahr eigentlich nur besser werden. Ich hoffe, es liegt nach dem wirklich anstrengenden und stressreichen Jahr 2017 ein ruhigeres neues Jahr vor mir. Auch meinen Lesern wünsche ich alles Gute für das was da wohl kommen mag. Frohe Weihnachten!

Überflutung in einer Unterführung, die Treppe zum Ausgang ragt aus dem Wasser.
Überflutung

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