Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen meinen Lesern noch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr! Da ich mir endlich mal wieder neues Kamera-Zubehör gekauft habe, gibt es hier gleich noch ein paar neue Fotos.

Ich habe mir zu Weihnachten ein neues Objektiv für meine Kamera gekauft. Nach meinem Standard-Objektiv, das es zur Kamera dazu gab, ist das jetzt mein erstes “echtes” Wechselobjektiv. Ich habe mich für das einzige ganz gut bezahlbare Objektiv von Nikon entschieden: eine 35 mm-Festbrennweite mit maximaler Blendenöffnung von 1.8. Ich war vor allem auch neugierig, was man mit solch einem Objektiv machen kann. Hier nun ein erster Erfahrungsbericht.

Die auffälligste Eigenschaft einer Festbrennweite ist zunächst die feste Brennweite: man kann nicht zoomen. Daran gewöhnt man sich aber sehr schnell und kann dem Drang, am Objektiv zu drehen 1 widerstehen. Sehr hilfreich ist dabei, dass eine Brennweite von 35 mm an meiner Kamera einen recht natürlichen Bildwinkel abbildet, der dem normalen Sehen ganz gut entspricht.

Was die Bildgestaltung betrifft, macht auch die maximale Blendenöffnung einen enormen Unterschied. Mit komplett offener Blende kann ich jetzt so schöne Fotos mit unscharfem Hintergrund machen, wie das von den Sternen oben. Damit bekommt die Fotografie noch mal eine zusätzliche Dimension, weil sich auch räumliche Tiefe durch die Schärfeunterschiede besser abbilden lässt. Bei sehr kurzem Abstand zum Objekt, wie bei der Blume unten, muss man dann schon sehr aufpassen, dass man auch auf den richtigen Punkt scharf gestellt hat. Es gibt jetzt jedenfalls erst mal einiges zu experimentieren mit dem neuen Objektiv.

Erstes Testfoto mit meinem neuen 35mm-Objektiv.
Erstes Testfoto mit meinem neuen 35mm-Objektiv.

Ein weiterer offensichtlicher Vorteil ist, dass bei einer größeren Blendenöffnung auch mehr Licht in das Objektiv fällt. Mit hoher Empfindlichkeit (ISO800) und ganz offener Blende kann ich jetzt fast noch wackelfreie Fotos bei Straßenlaternen-Beleuchtung machen und auch sonst erlaubt das neue Objektiv bei gleichem Motiv und gleicher Blendenöffnung eine kürzere Belichtungszeit als mein altes. Damit muss ich aber auch noch deutlich mehr herumprobieren.

So wird es auch im kommenden Jahr hier immer wieder neue Berichte über meine Foto-Experimente geben. Außerdem wird es vermutlich noch zwei weitere Artikel über unseren Schweden-Urlaub geben, während der nächste größere Urlaub schon für den Februar geplant ist. Auch das Aussehen des Blogs selbst befindet sich schon seit längerem in der Überarbeitung und wird im nächsten Jahr dann hoffentlich bald online gehen und auch in einer mobilgeräte-freundlichen Variante funktionieren.

Notes:

  1. Das ändert bei diesem Objektiv nur die Fokussierung
Dieser Beitrag wurde in der Kategorie Alltag, Blog veröffentlicht und mit den Schlagwörtern , versehen. Zum Anlegen eines Lesezeichens kannst du diesen Link benutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.